Eine neue Führungskultur etablieren: Die Führungskraft als Coach

Führung ist gerade in agilen Unternehmen und flachen Hierarchien wichtiger denn je. Die klassische direktive Führungskraft als allwissende Antwortmaschine, für die Wissen Macht bedeutet, hat allerdings ausgedient. Moderne Führung ist Beziehungsgestaltung. Gefragt ist ein neues Rollenbewusstsein, das es ermöglicht, Macht zu teilen, Selbstorganisation und damit Menschen zu fördern: Die Führungskraft als Coach, Wegbegleiter und –bereiter.

Gleichzeitig ist klar, dass der Versuch, von heute auf morgen von oben herab ein neues Führungsverständnis oder Agilität einzuführen scheitern muss. Von daher geht es darum, ausgehend von der bestehenden Organisation coachende Führung Schritt für Schritt für Schritt einzuführen und zu entwickeln. So können Führungskräfte mehr und mehr die Rolle des Coachs übernehmen.

Die Teilnehmer/innen setzen sich mit ihrer Führungsaufgabe und den von Ihnen eingenommenen Rollen, ihrer Haltung sowie ihrem Mindset auseinander. Sie reflektieren ihre bisherigen Führungserfahrungen, erkennen ihre eigenen Stärken sowie Potenziale und definieren weitere Entwicklungsaufgaben für sich und ihre Mitarbeitenden.

Inhalte

  • Sich selbst und andere führen und coachen
  • Rollenverständnis, Rollenklarheit und -sicherheit
  • Dilemmata und Paradoxien der Führung: individuelle Mitarbeiter-Entwicklung statt Leistungsmessung,
  • Potenziale erkennen und fördern
  • Der Coach als Sparringspartner: Stärken stärken
  • Eine wertschätzende Fehler- und Lernkultur einführen
  • Den Mitarbeitenden ihre Fragen zurückgeben: Selbst-Reflexion und Wachstum ermöglichen Situativ führen und coachen
  • Das Führungsstilkontinuum: Den eigenen Weg / die eigene Rolle finden zwischen konsequent entscheiden und durchsetzen sowie der Rolle als Führungskraft als Coach
„Geh raus aus deiner Komfortzone und taste dich adaptiv an den für dich passenden Führungsstil heran.“ H. Ibarra, Management-Vordenkerin und Professorin an der Insead Business School.