Workshop-Moderation

Ameisen faszinieren uns Menschen unter anderem wegen ihrer erstaunlichen körperlichen Kraft und ihrer beispiellosen Leistungsfähigkeit. Sie sind in der Lage, bis zu zehnmal mehr zu tragen, als sie selbst wiegen.

Und: Sie können ihre Fähigkeit als Lastenträger durch besondere Zusammen-arbeitsformen in erstaunlicher Weise optimieren. Ist ein größeres Beutestück zu transportieren, so beteiligen sich bis zu 100 Tiere an dieser Arbeit. Auf diese Art und Weise bündeln Ameisen Ressourcen und nutzen Synergien.

  • Was wollen Sie in Be-WEG-ung bringen (intern und/oder nach außen)?
  • Welche Lasten haben Sie (Ihr Team, Ihre Organisation, Ihr Verein, Ihr Verband …) zu tragen? Wie wollen Sie die Lastenverteilung optimieren?
  • Welche Formen der Zusammenarbeit haben sich für Sie bewährt?
  • Welche Synergieeffekte streben Sie an?
Behandle die Menschen, wie sie sind, und sie werden schlechter. Behandle sie, wie sie sein könnten, und sie werden besser.“ Johann Wolfgang von Goethe

Wollen Sie Betroffene zu Beteiligten machen? Oder möglichst viele Menschen in Ihrem öffentlichkeitswirksamen Projekt einbinden? Stecken Sie selbst inhaltlich mitten im Thema drin und wollen sich für Ihre Ziele einsetzen? Und/Oder: Erwarten Sie Gegenwind? Divergierende Vorstellungen über Ziele, Wege, Teilschritte?

Dann ist es mit Sicherheit hilfreich, mit externer Moderation zu arbeiten. Der Moderator kann Sie je nach Bedarf und Absprache, bereits in der Vorbereitung des Workshops unterstützen, sowie in der Durchführung wie auch in der Reflexions-, Nachbereitungs- sowie Umsetzungsphase.

Vorbereitung einer Workshop-Moderation
Die Vorbereitung ist der erste entscheidende Schritt für das Gelingen. Folgende Punkte sollten aus meiner Erfahrung in der Vorbereitungsphase geklärt werden:

  • Was ist Ihr Hauptziel in diesem Workshop?
  • Verfügen Sie über die erforderlichen Mittel, Ihr Ziel zu erreichen?
  • Wer muss überzeugt werden, damit Sie Ihr Ziel erreichen? Wie können Sie diese Menschen (vielleicht auch schon im Vorfeld) überzeugen?
  • Welche Nebenziele verfolgen Sie darüber hinaus?
  • Wer soll teilnehmen? Wie können Sie das Interesse der Menschen wecken, die am Workshop teilnehmen sollen? Welche gemeinsamen als auch unterschiedlichen Interessen oder Aufträge haben die Teilnehmer vermutlich?
  • Wer übernimmt welche Rolle? Wie gestalten Sie das Zusammenspiel nicht nur zwischen interner Fachkompetenz und externem Moderator?
  • Wie können Sie eine Gruppendynamik in Richtung Problem-Lösung erzeugen? Wie werden Sie bei überraschenden Wendungen agieren?
  • Was könnte im schlimmsten Fall passieren (worst-case-Szenario)?
  • Welche Spiel-Regeln wollen Sie einführen?
  • Welche Vereinbarungen sollen getroffen werden? Wie, wann, vom wem … wird der weitere Prozess reflektiert und kontrolliert?

Für die Durchführung von Workshops gilt es, das Zusammenspiel zwischen Ihnen als interner Auftraggeber und externem Workshop-Moderator abzustimmen. In der ebenfalls wichtigen Reflexionsphase geht es darum: Wie hat was funktioniert? Und: Was können die Beteiligten daraus lernen? Mehr dazu gerne im persönlichen Gespräch.